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Mit der Riester-Förderung in das EigenheimFür ein geruhsames Alter sparen und gleichzeitig die eigenen vier Wände finanzieren, geht das? Der Vorteil bei der Methode, dass Riester geförderte Kapital für den Erwerb oder Bau eines Eigenheims einzusetzen, liegt auf der Hand: Fast alle Banken erwarten beim Erwerb oder Bau einen gewissen Prozentsatz an Eigenkapital um einen Kredit zu Bewilligen. Auch ist die Höhe des Eigenkapitals für den Darlehenszinssatz von Bedeutung. Dadurch, dass man beim Riester geförderten Rentenvertrag eine finanzielle Rücklage schafft, akzeptieren Banken diese zertifizierte Anlage als Eigenkapital. Somit ist die Grundlage für ein Eigenheim geschaffen, die zudem noch vom Staat gefördert wird. Die aktuelle Rechtslage erlaubt es dem Sparer eine Summe zwischen 10.000 € und 50.000 € zinsfrei zum Erwerb oder Bau aus dem laufenden Rentenvertrag zu entnehmen, solange der Betrag in dieser Höhe schon eingezahlt wurde und es gewährleistet ist, dass er bis zu Tage des Renteneintritts wieder zurückgezahlt sein wird. Es ist ebenfalls möglich diese Summen zinsfrei aus dem Rentenvertrag zu entnehmen, um laufende Kredite oder Darlehen, die das Eigenheim belasten, zu tilgen. Die Besteuerung dieser Beträge erfolgt im Nachhinein, während des Auszahlungszeitraumes der Rente und kann über einen Zeitraum von 25 Jahren „abgestottert“ werden, muss jedoch bis zum Alter von 85 Jahren getilgt sein. Man spricht hier von der nachgelagerten Besteuerung.
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