Die Riester-Förderung

Der Staat zahlt Zulagen in den Vertrag ein, wenn Anleger die neue Finanzlücke im Alter mit einem Altersvorsorgeprodukt à la Riester schließen. Er schreibt außerdem vielen Riester-Sparern Steuern und Solidaritätszuschlag gut. Beides zusammen bringt hohe Renditezuschläge.

Geld vom Staat

Wenn sie die Finanzlücke durch die jüngste Rentenreform mit einem Altersvorsorgevertrag à la Riester schließen, werden die meisten Anleger reichlich belohnt. Dafür bekommen sie Zulagen und meist auch Steuerersparnisse.

Nicht nur auf Riester zugeschnittene Bank- und Fondssparpläne oder Rentenversicherungen gibt es das Geld vom Staat. Den Riester-Vertrag können Anleger auch mit der Firma schließen und versteuerten Lohn in Direktversicherungen, Pensionsfonds oder Pensionskassen investieren.

Die Riester-Förderung ist, ob privat oder über den Betrieb, immer gleich und meist ein echter Renditeturbo. Der Renditezuschlag ist umso höher, je älter die Anleger sind. Wenn ein 55-jähriger Single ohne Kinder mit 40 000 Euro Bruttolohn im Jahr einen Riester-Vertrag mit 5 Prozent abschließt, werden daraus durch Zulagen und Steuerersparnisse über 15 Prozent, bis der Mann mit 65 in Rente geht.